Saisonkalender Winter: Was waechst jetzt eigentlich noch?

Tomaten im Dezember? Lieber nicht.

Wer im Supermarkt steht, könnte meinen, es sei immer Sommer. Erdbeeren im Januar, Tomaten im Dezember. Aber diese Produkte haben oft eine miserable Ökobilanz (beheizte Gewächshäuser oder Flug-Importe) und schmecken… naja, nach Wasser.

Dabei hat der Winter kulinarisch viel mehr zu bieten als nur Kartoffeln. Hier ist dein Guide für regionales, frisches Wintergemüse.

Die Winter-Stars (Dezember & Januar)

Diese Sorten kommen jetzt frisch vom Feld oder aus dem regionalen Lager:

1. Grünkohl (Der Vitamin-C-König)

Vergiss die fettige Wurst dazu. Grünkohl ist ein Superfood!

  • Tipp: Als „Kale Chips“ im Ofen backen (mit Öl und Salz). Schmeckt wie Chips, ist aber gesund.

2. Rosenkohl (Gib ihm eine Chance!)

Viele hassen ihn seit der Kindheit. Der Fehler: Er wurde totgekocht.

  • Tipp: Halbiere die Röschen und brate sie in der Pfanne mit Nüssen und etwas Ahornsirup an. Ein Gedicht!

3. Rote Beete

Die Knolle liefert Eisen und Folsäure.

  • Tipp: Nicht nur als Salat. Probier mal Rote-Beete-Carpaccio mit Feta und Walnüssen.

4. Feldsalat

Der einzige Salat, der Frost verträgt. Er hat viel mehr Vitamine als Kopfsalat.

  • Tipp: Passt super zu einem kräftigen Dressing mit Senf und Honig.

5. Pastinaken & Wurzelpetersilie

Lange vergessen, jetzt wieder Trend. Sie schmecken süßlich-würzig.

  • Tipp: Als Püree (statt Kartoffelbrei) oder als Ofengemüse.

Warum regional essen?

  1. Geschmack: Reif geerntet schmeckt einfach besser.
  2. Klima: Keine Flugmeilen, keine beheizten Treibhäuser.
  3. Geld: Saisonales Gemüse ist meistens das günstigste im Laden.

Rezept-Idee: Schnelles Winter-Ofengemüse

Einfach alles, was du an Wurzeln findest (Karotten, Beete, Pastinaken) grob würfeln. Mit Olivenöl, Rosmarin, Salz und Pfeffer mischen. 30 Minuten bei 200°C in den Ofen. Dazu einen Kräuterquark. Fertig ist das perfekte Winter-Essen.

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